Zunächts einmal:

JA: Es ist bewundernswert und grossartig, wie ernst viele Menschen ihre Aufgabe nehmen, die Gemeinschaft zu unterstützen und am gemeinsamen Wohl mitwirken wollen. Für ihr ehrliches und aufrichtiges Bemühen und ihren Willen ist ihnen wirklich zu danken!!!

Aber dürfen wir deshalb nicht mehr SELBST denken, hinterfragen und nach Antworten suchen, wenn wir bei logischer Betrachtung viele Informationen und Massnahmen nicht nachvollziehen können, ebenso wenig wie die Art und Weise, wie mit der aktuellen Situation umgegangen wird? Und ich denke, dass LOGIK in Situationen wie der aktuellen eine grössere Bedeutung zukommen sollte als Emotionen. FOLGEN WIR ALSO DEM WEG DER LOGIK.

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Heute hatte ich ein interessantes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt P1. Bei einer Konfrontation hatte ich angefragt, ob es in Ordnung ist, kurz 8 Fragen zu beantworten (ich verwende der Einfachheit halber hier in Folge die männliche Form für den/die Gesprächspartner/in).

Ausgangssituation

Der Grundtenor war, dass es wichtig ist, dass alle aus Pflichtbewusstsein zusammenhalten und die Masken tragen, damit die Pandemie so schnell wie möglich vorbei sei. Zudem sei es im Sinne der Zivilcourage, dass alle ihre Masken tragen.

Frage 7 „Hören Sie sich Argumente, die sich von Ihrer Meinung entscheiden, ebenfalls an. Ja/ Nein/ Eher nicht“ wurde mit „Ja“ beantwortet. Nichts desto trotz wurde Information kurz darauf abgeblockt mit dem Hinweis, nichts mehr davon wissen zu wollen und keine Zeit mehr zu haben.


In diesem Zusammenhang wies ich darauf hin, dass viele Menschen dazu neigen, Meinungen, die sich von ihrer eigenen unterscheiden, gar nicht anhören zu wollen. Meist, weil dann die Gefahr besteht, dass man seine Meinung anpassen müsste, was wir aber in der Regel nicht wollen. Wenn wir uns einmal zu einer Meinung durchgerungen haben und wir wissen, wie wir zu etwas stehen, dann wollen wir diese Meinung nicht mehr ändern.

Dieser Umstand entspricht dem Trägheitsgesetz, dass Lebenwesen im Hinblick auf unnötigen Energieverbrauch schützen soll, somit ist dieses Verhalten auf der Basis von Naturgesetzen soweit verständlich. Wir wollen am liebsten, dass alles um uns bleibt, wie es ist, und wir wollen diesen Umstand schützen und dafür Sorge tragen, dass dies so bleibt.

Umgekehrt ist aber das Leben ständig in Bewegung und in Veränderung begriffen, und das einzige, was wirklich sicher ist, ist, dass sich alles kontinuirlich verändert. Demgemäss macht es durchaus Sinn, andere Meinungen anzuhören, nachzudenken und zu überlegen, ob ich meine Meinung anpassen möchte oder nicht. Kompetenz bei meiner Entscheidungsfindung zeige ich dann, wenn ich mir zuerst eine andere Meinung anhöre, eher ich sie ablehne. Nur so weiss ich, wogegen ich bin, denn ich kann nicht ablehnen, was ich nicht kompetent kenne. Ich kann ablehnen aus Angst-, aus Ignoranz- oder aus Kompetenzgründen.


Es wurde erwähnt, dass sich die Wissenschaft nicht irre mit dem, was sie über das Corona-Virus sagen. Bei der Nachfrage, weshalb die Forschungsergebnisse, Studien und Meinungen vieler Forscher und Ärzte ignoriert und von Sozialen Medien wie Fb, YouTube, Twitter gelöscht würden, war die Antwort, weil diese falsch seien.

Bei der Frage, weshalb die Erkenntnisse des derzeit am meisten zitierten Wissenschafter der Welt, Professor John P. A. Ioannidis, ignoriert und zensiert würden, war die Antwort, weil dies wahrscheinlich ein selbsternannter Wissenschafter sei.

Weiters hat der Mitwirkende am Fragebogen angegeben, die Maske zum Schutz für andere, nicht zu eigenem Schutz zu tragen und dies vehement unterstrichen.

Unverständnis rief auch ein Vergleich in der Situation zwischen 1933-45 mit der heutigen Situation dar, da man das kleine Übel des Maskentragen nicht mit jener Zeit vergleichen könne – doch dazu später.

Als finaler Punkt wurde angegeben, dass er sich auf jeden Fall impfen lassen würde.

Usw.

Die Macht der Manipulation versus Logik

Es war schon immer leicht, Menschen unter dem Deckmantel des Schutzes, der Fürsorge und der Sicherheit in bestimmte Bahnen zu lenken. Es ist auch grundsätzlich nichts daran auszusetzen, schützen zu wollen, sich um andere kümmern oder sie beschützen zu wollen.

Aber nicht dem Sinne, was wir diesen Deckmantel anderen überstülpen wollen (Mehr dazu auch einem anderen künftigen Blog). Dass wir Meinungen „vorzensieren“, um andere vor Irrmeinungeen und fehlgeleitetem Denken behüten zu wollen ist schlichtweg Bevormundung.


Und selbst, wenn wir es noch so gut meinen, so müssen wir akzeptieren, dass wir andere nicht vor sich selbst retten können. Wir sind dazu aufgefordert, andere und ihre Meinungen zu respektieren, da wir tatsächlich alle gleich sind: WIR SIND MENSCHEN. Und keiner ist gleicher. Wir alle haben das Recht, gehört zu werden. Wir müssen uns nicht lieben – obwohl es alles vereinfachen würde – aber respektieren! Auch stellt sich die Frage, wie wir feststellen wollen, OB wir uns irren, wenn wir andere nicht anhören und darüber nachtdenken?


Aber zurück zu Manipulation und Logik

Gehen wir einfach einmal davon aus, dass alle An- und Verordnungen von 2020 zu unserem Schutz und unserem Wohl sind. Dann spricht doch sicher nichts dagegen, dass

  • Dann spricht sicher nichts dagegen, dass
    ein runder Tische mit vielen Wissenschaftlern einberufen wird, viele Meinungen angehört werden, gegeneinander abgewogen werden und dann Entscheidungen getroffen werden.
  • Und es spricht sicher nichts dagegen, dass durch die zahlreichen Öffentlichen Medien vielfältigste Meinungen und Informationen wiedergegeben werden, sodass die Menschen selbst wählen können, was sie glauben.
  • Und es spricht nichts dagegen, dass Menschen, Ärzte, Journalisten, Politiker, Forscher, Virologen, Immunologen ihre Erkenntnisse auf Social Media-Kanälen berichten bzw. Menschen, die in ihren Recherchen darauf stossen, diese öffentlich zu verbereiten.

Wir haben ein Gehirn, wir haben gelernt, zu denken und wir sollten diese Fähigkeiten auch benutzen. Wir sind aber nicht geboren, um alle gleicher Meinung zu sein (dazu bräuchte es nur Roboter oder Sklaven, aber keine Menschen mehr, v.a. keine freien). Wir müssen es ertragen können, dass andere Menschen andere Meinungen haben.


Die Lösung einer Demokratie, damit umzugehen, ist Diskussion auf Basis von Aktivem Zuhören – versuchen, zu verstehen, was der andere meint – nachdenken und verarbeiten – antworten.

Wenn wir also davon ausgehen, dass Information, Diskussion und Kooperation eine gesunde Basis für eine gesunde und demokratische Entscheidungsfindung sind, dann kann nicht gleichzeitig Zensur und Bevormundung das geeignete Mittel der Wahl sein.

Bevor wir zur finalen Betrachtung kommen, möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ich durchaus verstehe, weshalb viele Menschen reagieren, wie sie reagieren, und denken, wie sie denken. Aber die Analyse zeigt, dass diese Argumente in der Regel nicht schlüssig und reflektiert sind. Menschen sammeln Argumente und geben diese wieder, sie prüfen diese aber selten selbst auf logische Zusammenhänge.