Begutachtungsbericht zur Eignung von PCR-Tests zu Diagnosezwecken
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Begutachtungsbericht zu PCR-Tests für Diagnosezwecke

Ein auf Research-Gate veröffentlichter Begutachtungsbericht zeigt auf, weshalb die aktuellen PCR-Tests aufgrund zahlreicher Mängel als Diagnose-Instrument ungeeignet sind// Nov. 2020

Ein auf Research-Gate veröffentlichter Begutachtungsbericht zeigt auf, weshalb die aktuellen PCR-Tests aufgrund zahlreicher Mängel als Diagnose-Instrument ungeeignet sind// Nov. 2020

Die Mängelliste ist so umfassend, dass man sich zwangsläufig die Frage stellen muss, ob der Testaufbau (das „Test-Design“) tatsächlich so grosszügig UNGENAU UND VAGE angelegt worden ist, um möglichst viele (auch falsch) positive Testergebnisse zu erhalten. Wir präsentieren hier sowohl das englischsprachige Original samt Quellen sowie die deutsche Übersetzung.

Verfasst wurde der Begutachtungsbericht in Gemeinschaftsarbeit von 22 Wissenschaftern, Ärzten, Immunologen, Virologen, Chemikern, Toxikologen, Mikrobiologen, Spezialisten für Infektionskrankheiten, Hygiene- und Präventiv-Medizin, Biochemikern, Pharmakologen, Molekulargenetikern usw.


Ein im Jänner 2020 veröffentlichtes Dokument, das sogenannte Corman-Drosten-Papier, dient als Grundlage praktisch ALLER MASSNAHMEN dieser Pandemie, der Einschränkungen, des Lock-Downs, der Ängste (teilweise bis zur Panik) und der Einsamkeit zahlreicher Menschen sowie der Furcht vieler vor Repressalien seitens der Exekutive.

Von den Autoren dieses Papiers wird angegeben, dass es sich um einen validierten Test und „eine robuste diagnostische Methodik für den Einsatz in Labors des öffentlichen Gesundheitswesens darstellt.


Der wesentliche Tenor der Verfasser des Begutachtungsberichts ist es, dass das veröffentlichte Papier (Manuskript) unter „zahlreichen rechnischen und wissenschaftlichen Fehlern“ leidet, und schreiben: „weder der vorgelegte Test noch das das Manuskript selbst erfüllen die Anforderungen an eine akzeptable wissenschaftliche Veröffentlichung.“

Als gröbste Mängel, die den Test als Diagnoseinstrument für eine echte SARS-CoV-2-Infektion denkbar ungeeignet machen, werden folgende Punkte genannt:

  • TESTS FÜR VIREN WURDEN ERSTELLT, OHNE ÜBER SARS-CoV-2-VIREN ODER -FRAGMENTE ZU VERFÜGEN
    Der gesamte Testaufbau (das Test-Design) erfolgte in Abwesenheit dessen, was eigentlich getestet werden soll, was von vorneherein die Basis für potentiell falsche Ergbnisse darstellt:

    Gemäss dem Corman-Drosten-Papier stand offensichtlich kein Kontrollmaterial in Form von infektiösen oder inaktiven SARS-CoV-2-Viren oder isolierter Viren-RNA zur Verfügung. Das Testmodell basiert auf der ANNAHME, dass das SARS-CoV-Virus von 2003 sowie SARS-CoV-1 von 2019 dem aktuellen Virus sehr ähnlich sein würde, was allerdings zu sehr ungenauern Ergebissen – da nicht eindeutig zuordenbar – führt. Bislang gab es scheinbar keine weiteren Anpassungen dazu.
  • GROSSE UNGENAUIGKEIT
    Sonst übliche Test-Parameter (betreffend Primer und Sonden, Guanin/Cytosin-Gehalt im Verhältnis zu den gesamten stickstoffhaltigen Basen, Anzahl verwendeter Primer-Paare, Amplifikations- bzw. Verstärkertemperatur, ct-Werte) werden sehr grosszügig gehandhabt, wodurch positive Testergebnisse keine echte Aussagekraft besitzen und gleichzeitig sehr zahlreich ausfallen. Die Tests weisen zudem lediglich auf das Vorhandensein viraler RNA-Moleküle hin. Sie wurden nicht zum Nachweis eines Virus in voller Länge entwickelt.
  • ZU HOHE CT-WERTE
    Zuverlässige Testergebnisse sind ab 30 Kopierzyklen (ct 30) nicht mehr möglich (unsichere Nachweise ab 30 Zyklen (ct 35), zu 97% falsche Nachweise ab 35 Zyklen (ct 45), im Manuskript wurden für die Durchführung 45 Zyklen genannt). Da die Getesteten in der Regel den Ct-Wert nicht kennen, wissen sie nicht, ob sie echt- oder falsch positiv getestet sind.
  • FEHLENDE POSITIV- UND NEGATIVKONTROLLEN
    Positiv- und Negativkontrollen sollten durchgeführt werden, um eine Virennachweis bestätigen oder widerlegen zu können.
  • FEHLENDE STANDARDISIERTE ANWEISUNGEN FÜR LABORS
    Sehr vages Test-Design: Standardisierungen und sogenannte SOPs (Standard-Arbeitsanweisungen) für Labors fehlen, wodurch für Labors viele Fragen zur einheitlichen Durchführung offen bleiben, was dadurch Testergebnisse verschiedener Labors nicht vergleichbar macht.
  • FEHLENDE KONTROLLE ZU QUALITÄT UND ZUVERLÄSSIGKEIT DER ERGEBNISSE
    Bei einer so hochsensiblen Thematik wie dieser Pandemie ist es wichtig, dass die Testsmethode validiert ist, da dies eine Grundvoraussetzung für Qualität und Zuverlässigkeit der Resultate wäre, da sie nachweist, dass das Verfahren (oder die Methode) für den beabsichtigten Zweck geeignet ist.

    Da aber die Tests aufgrund ihrer Hypersensibilität, der zu grossen Ungenauigkeit, zu grossen Interpretationsspielraum und einer fehlenden SOP (Standard-Arbeitsanweisung) mit gleichem Material unter gleichen Bedingungen nicht mit gleichem Ergebnis wiederholbar sind, ist eine Validierung für das aktuelle Test-Design nicht möglich.
  • Hinzu kommen schliesslich noch die Interessenkonflikte der Autoren des Manuskripts
  • sowie eine bedenklich kurze Zeitspanne zwischen Einreichung und Annahme der Publikation (24h), was eine übliche systematische Überprüfung mittels „Peer Review“ zur Bewertung des Papiers durch mindestens 2 Experten nicht oder nur in äusserst mangelhafter Form erlaubt haben dürfte. Die Zusendung einer Kopie des Peer-Review-Berichts an die 22 Autoren des Begutachtungsbericht wurde von Eurosurveillance abgelehnt.

Um weitere Schäden zu verhindern, empfehlen die Autoren daher dringend ein Zurückziehen JENER Publikation,

aufgrund der nicht nur „weltweite Fehldiagnosen von Infektionen“ durchgeführt worden sind, sondern aufgrund der

„Regierungen auf der ganzen Welt enorme Einschränkungen auferlegen mit direkten Angriffen auf die Grundrechte der Menschen und ihre persönlichen Freiheiten, was zu Kollateralschäden für ganze Volkswirtschaften im globalen Maßstab führt“.

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