Immunsystem und Heilkraft
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Immunsystem und Heilkraft

Es ist wohl unumstritten, dass gesund zu bleiben besser als Heilung ist. Als grundlegend und unser Immunsystem stärkend gelten alle Faktoren, die dafür sorgt, dass wir uns positiv und wohl fühlen:

Immunsystem & Heilkraft

17.12.2020

Unser Immunsystem

Es ist unumstritten, dass gesund zu bleiben besser als Heilung ist. Als grundlegend und unser Immunsystem stärkend gelten alle Faktoren, die dafür sorgt, dass wir uns positiv und wohl fühlen.

Als stärkende Massnahmen dürfen daher auf jeden Fall folgende Faktoren gelten:

  • Herzhaftes Lachen …
  • Menschen, mit denen wir uns wohl fühlen …
  • gute, frische Luft, Waldluft, aerosolgefüllte Luft an Wasserfällen …
  • Licht, Sonne und Vitamin D …
  • frisches, gesundes, natürliches, energiereiches Wasser, am besten aus natürlichen Quellen …
  • Bewegung an der frischen Luft, YOGA, Chi-Gong, Meditation usw. …
  • Energieausgleich durch balancierende Massnahmen aller Art …
  • Musik/ Klang, Farben und generell alle die Sinne auf wohl-tuende Art anregende Massnahmen …
  • echte, natürliche Lebens-Mittel, idealerweise aus der Region …

Heilkraft im Schlaf

Heilkraft aus Schlaf und der vorübergehenden Reduktion von Nahrungszufuhr

Unser gesamtes System – Körper, Geist und Seele – ist grundsätzlich auf Selbstheilung ausgerichtet, unser wichtigstes Heilmittel seit Urzeiten.

Weniger Essen?

Beobachten wir Tiere, wenn sie krank geworden sind, so stellen wir z.B. bei freilaufenden Katzen fest, dass sie sich verkriechen. Sie nehmen kaum bis keine Nahrung mehr zu sich und Schlafen viel. Nun könnte man gemäss dem Motto: „Kind, iss etwas, du musst zu Kräften kommen“ meinen, dass Nahrung zu jeder Zeit unerlässlich. Wir ohne Essen – alleine der Gedanke daran kann Stress verursachen, v.a. bei jenen, die schon echte Heisshungerattacken kennengerlernt haben. Sie rühren v.a. von der Irritation unseres Insulinhaushalts durch gewohnte Zufuhr rasch verfügbarer Energie in Form schnell verwertbarer Zucker vor, z.B. Industriezucker, zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke, der berühmte „Traubenzucker für die schnelle Energie“ …

Heisshungerattacken

Diese Zucker stellen dem Körper tatsächlich kurzfristig und nahezu sofort „schnelle Energie“ zur Verfügung, die meist kurz darauf wieder in den Keller stürzt, sodass unser Körper mit einem Schrei nach „mehr davon“ reagiert. Die solide Basis für künftige Heisshungerattacken ist geschaffen, die sich unter anderem in Kopfschmerzen, Augenschmerzen, migräneartigen Attacken, Müdigkeit und ähnlich äussern kann, dem wir oft nur durch Nachschub entgehen können.

Wer diesem Dilemma aus dem Weg gehen, allerdings auf Süsse nicht verzichten möchte, kann das erfolgreich durch den Austausch des Zuckers mit Produkten wie Birkenzucker, Stevia, Agavensirup … umgehen.

Langkettige Kohlenhydrate in Vollkornprodukten

Langkettige Kohlenhydrate, wie sie z.B. in Vollkornprodukten vorliegen, können ebenfalls eine Alternative darstellen. Sie schmecken erst süss, wenn wir sie durch langes Kauen gründlich in ihre Einzelbestandteile zerlegt. Brot schmeckt daher um so süsser, je länger wir es kauen. 

Der tägliche kleine Hunger

Ohne diese schnell verwertbaren Energieformen reagiert unser Körper auf Nahrungsreduktion oder -entzug wesentlich gelassener und stressfreier. Das tägliche Gefühl von Hunger sollte übrigens nach Meinung vieler, die sich Naturheilverfahren oder gesundem Leben verschrieben haben, zu unserer „Standard-Ausrüstung“ gehören. Damit ist gemeint, dass wir die nächste Mahlzeit erst wieder zu uns zu nehmen, wenn wir auch tatsächlich Hunger haben.

Was haben Heilkraft, Schlaf und Essen miteinander zu tun?

Müde nach dem Essen

Die Verdauung unserer Mahlzeiten benötigt Energie, die der Körper für diesen Zeitraum zur Verfügung stellen muss. Ein Grund, weshalb wir nach schweren oder reichhaltigen Mahlzeiten oder bei zu schnellem Essen – sprich: zu wenig kauen – anschliessend oft so müde sind, dass wir am liebsten Schlafen würden.

Verdauen statt heilen

Aus diesem Grund steht dem Körper während dieser Zeit auch praktisch kaum Energie für Heilung zur Verfügung, ebenso wenig wie für sportliche Aktivitäten oder für das Denken. Die Lösung für den Mittagstisch lautet daher: Ausreichen lange Mittagspause für den Verdauungsprozess oder leicht Mahlzeiten, gut gekaut, bei kurzen Mittagspausen.

Der Schlaf - Ort und Zeit der Heilung

Wenn wir abends also nicht zu spät und nicht zu viel oder nichts schwer Verdauliches essen und dazu noch gut kauen, so haben wir für die Zeit des Schlafes gute Voraussetzungen geschaffen, in der dem Körper viel Energie für Regeneration und Heilung zur Verfügung steht.

Neuer Appetit

Nach der Regenerationsphase werden wir merken, dass wir uns wieder besser fühlen – dann kommt auch der Appetit zurück. Wenn unser Körper noch nicht zu irritiert durch langzeitige, ungeeignete Ernährung ist, dann werden wir auch spüren, was wir gerade brauchen

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