Was haben der Nocebo- und Placeboeffekt mit einer Pandemie zu tun?
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Was haben Nocebo- und Placeboeffekt mit einer Pandemie zu tun?

Was haben der Nocebo- und Placebo-Effekt mit einer Pandemie zu tun? Was ist eine Pandemie? WHO | What is a pandemic? (2010) „Eine Pandemie ist die weltweite Ausbreitung einer neuen Krankheit“ (WHO, 2010) Anmerkung: Die WHO spricht von Krankheit, ohne in weiterer Folge eine Definition zu anzubieten, WAS unter Krankheit zu verstehen isst. Sie hat jedoch…

Was haben der Nocebo- und Placebo-Effekt mit einer Pandemie zu tun?

Was ist eine Pandemie?

„Eine Pandemie ist die weltweite Ausbreitung einer neuen Krankheit“ (WHO, 2010)

Anmerkung:
Die WHO spricht von Krankheit, ohne in weiterer Folge eine Definition zu anzubieten, WAS unter Krankheit zu verstehen isst.

Sie hat jedoch eine Definition für Gesundheit (1963): “Ein Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich das Freisein von Krankheit und Schwäche”. Nehmen wir daher einmal an, dass Krankheit die Abwesenheit von Gesundheit darstellt – wobei darauf hingewiesen werden muss, dass es bis heute schwer fällt bis kaum möglich ist, Gesundheit und Krankheit exakt zu definieren, da das persönliche Empfinden von beiden an viele Faktoren wie Kultur, ethnische Gruppe uvm. geknüpft ist (Scully, 2004), womit der erste Satz nun lauten würde:

„Eine Pandemie ist die weltweite Ausbreitung einer neuer Form der Abwesenheit eines Zustands des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.“

Die Bibel und der Nocebo-Effekt

Und schon befinden wir uns in den Jahren 2020/21 in einer neuen Form der Pandemie, bedingt durch das Virus der Angst, das in der Regel gemeinsam mit den Viren Desinformation und Propaganda und weiteren Verstärkern auftritt.

Folgt man den Bibelversen „Es soll geschehen, wie du geglaubt hast“ (Matthäus 8,13) sowie „Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben“ (Matthäus 9.29) und den Erfahrungen mit dem Gegenteil des Placebo-Effekts, dem Nocebo-Effekt, so könnten wir daraus schliessen, dass Angst dazu führen kann, selbst rein auf Basis der Gedanken und ihrer damit verknüpften Emotionen nicht nur zum Verlust der Gesundheit, sondern auch zum Tod führen kann.

 (AllmannBerezow (2018), Howick, Ongaro (2020), Rankin (2013), RankinStromberg (2012), Timesofindia (2020))

Grippepandemie

Eine Grippepandemie tritt auf, wenn ein neues Influenzavirus auftaucht und sich auf der ganzen Welt ausbreitet, und die meisten Menschen haben keine Immunität.“ (WHO, 2010)

Ersetzen wir nun die „Grippepandemie“ durch „Pandemie“ und das „Influenzavirus“ durch „Virus“.

Dieser Satz erklärt es zum Fakt, dass, sobald ein neues Virus auftaucht uns sich weltweit verbreitet, eine Pandemie auftritt, wobei nicht beschrieben ist, ob dieses Virus tödlich sein muss, übermässig viele Krankheitsfälle und Todesfälle verursacht oder das Gesundheitssystem überfordern müsste, um als Pandemie zu gelten. Es scheint zu genügen, dass es neu ist und sich weltweit verbreitet – selbst wenn praktisch kaum jemand schwer daran erkranken würde oder in einer Auswirkung einer klassischen Grippesaison entspräche.

Sobald sich ein neues Virus weltweit verbreitet, sprechen wir demgemäss von einer Pandemie – unabhängig von der Stärke der Auswirkung oder auch bei fehlender Auswirkung auf den Menschen.

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Wir hätten es also auch dann mit einer Pandemie zu tun, wenn wir Viren in uns tragen, die noch gar nicht entdeckt worden sind, weil sie bislang noch nie Schaden verursacht haben, daher niemandem aufgefallen sind und daher noch gar nicht erforscht worden sind – weshalb niemand davon wüsste.

Wir könnten daher davon ausgehen, dass wir kontinuierlich in einer pandemischen Situation leben, ohne es auch nur zu ahnen.

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Der Sinn einer Deklaration als Pandemie

Der Sinn der Deklaration einer Situation als Pandemie sollte wohl jener sein, dass potentiell gefährdete Menschenleben gerettet werden können. Üblicherweise gehen wir davon aus, das viele (die meisten?) Menschen, wenn sie sich nicht mehr gesund fühlen bzw. krank fühlen, zum Arzt gehen oder ein Spital aufsuchen, damit sie versorgt werden können. Wenn das Gesundheitssystem überfordert ist, kann diesem Bedürfnis allerdings nur schlecht bis gar nicht entsprochen werden.

So gesehen macht es Sinn, achtsam zu sein, damit das Gesundheitssystem den Bedürftigen auch weiterhin zu Verfügung steht. Es ist daher auch verständlich, bei akut wirkender potentieller Gefahr entsprechende Vorsorgemassnahmen treffen zu wollen.

Wenn allerdings festgestellt werden kann, das eine solche Gefährdung nicht oder nicht mehr gegeben ist, und sich ein neues Virus zwar weltweit verbreitet, aber ein durchschnittliches Ausmass nicht übertrifft: Welchen Sinn macht es dann, eine Pandemie weiter aufrecht zu erhalten, v.a., wenn ersichtlich wird, dass bei Beendigung der pandemischen Massnahme das Infektionsgeschehen sinkt, bei Beibehaltung dieser Massnahmen allerdings steigt?

Medien und der Nocebo-Effekt

Muss man sich in einem solchen Fall nicht dringend und zwingend die Frage nach dem Nocebo-Effekt (siehe oben) stellen, v.a., wenn das Ereignis der Pandemie übergrosse mediale Präsenz wie in dieser SARS-CoV-2-Pandemie aufweist, sodass man mittlerweile grossteils von hausgemachtem Krankheitsgeschehen ausgehen müsste?

Wenn Gesundheit als „Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“ beschrieben wird, die Menschen aber nicht positiv motiviert, gestärkt und ermutigt werden, an sich und in ihr Immunsystem zu glauben und entsprechende stärkende Massnahmen zu setzen (auch im Sinne des Placebo-Effekts), sondern kontinuierlich und omnipräsent gedankliche Bilder von Krankheit, Gefahr, Gefährdung, Todesfällen, Schuld, Neuinfektionen und überlasteten Spitälern erzeugt werden:

Wie wahrscheinlich ist dann der Umstand, dass genau diese mediale Begleitung massgeblichen Anteil am Infektionsgeschehen hat, bis hin zu den Sterbefällen?

Genau diesen Umstand beschreibt folgende Aussage:

„Mit anderen Worten, die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu sterben, ist nicht nur absolut sehr gering, sondern auch geringer als die Wahrscheinlichkeit, an anderen Krankheiten zu sterben.“

Links:

Allmann Nocebo-Effekt. Wenn Angst krank macht: Der Pacebo-Effekt und sein böser Zwilling. GEO

Berezow (2018) The Man Who Overdoesed On Placebo, American Council of Science and Health acsh.org

Bagus, Peña-Ramos, Sánchez-Bayón (2021) COVID-19 and the Political Economy of Mass Hysteria, Int J Environ Res Public Health MDPI [ncbi]

Howick, Ongaro (2020) Coronavirus: could reading about the pandemic cause harm? The Conversation (theconversation.com)

Rankin (2013) The Nocebo Effect: Negative Thoughts Can Harm Your Health. Psychology Today

Rankin Scientific Proof That Negative Beliefs Harm Your Health, WakeUpWorld (wakeup-world.com)

Scully (2004) What is a disease? Embo Reports [ncbi]

Stromberg (2012) What is the Nocebo Effekt? Smithsonian Magazine

Timesofindia (2020) Coronavirus and its Nocebo effect: Here is what it means and why you should avoid it at all costs, (Timesofindia.com)

WHO (2010) What is a pandemic?

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