Was wäre wenn

WAS wäre wenn ... Krankheit nicht ein Zeichen dafür ist, dass wir "KAPUTT" sind?

12.2020 SOFIA - - - - -

Wir haben gelernt, Krankheit als einen Fehler unseres Systems zu betrachten. Als etwas, dass kaputt ist, und repariert werden muss. Als Zeichen dafür, dass wir wir nicht perfekt und schwach sind. WAS, wenn genau das Gegenteil der Fall ist? DASS es zwar ein Zeichen dafür ist, dass in uns etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, unser System allerdings perfekt dafür ausgestattet ist?

WIE entsteht Krankheit ...

Immer, wenn wir krank sind, ist etwas aus seinem Gleichgewicht gekommen. Und zwar wahrscheinlich schon seit längerer Zeit. Wir hatten viele Zeichen bekommen, sie aber soweit „ALS NORMAL“ betrachtet. Hat doch jeder – ist doch normal!

Nur, weil sie jeder hat, ist das normal?

Ja, es ist normal, DASS wir sie haben, WENN etwas in uns aus dem Gleichgewicht geraten ist. 

  • … wenn wir nicht auf unsere Gefühle gehört  haben – die erste Anzeiger, wenn etwas für uns SO nicht stimmig ist.
  • … wenn wir auf die kleinen Zipperlein nicht achten – wenn es wo zieht oder einfach nur ein bisschen „nicht in Ordnung“ ist.
  • … wenn das Unwohlsein grösser wird, und statt einer Körperpartie mehrere  betroffen sind.
  • … wenn sich Organe und Organsystem beteiligen.
  • … wenn scheinbar NICHTS mehr „in Ordnung“ ist.

… aber nein: Krankheit ist in dem Sinn KEIN Normalzustand, dass „MAN“ Krankheit in dem Sinn einfach so hat, weil das jeder hat, sie uns aber mehr oder weniger als Zufall trifft in dem Sinn, dass wir irgendwie nichts damit zu tun haben oder sie uns unvermittelt trifft, OHNE dass wir etwas damit zu tun hätten. 

Krankheit als Zufall/ZuFall

Krankheit ist kein Zufall im herkömmlichen sind,  und auch nicht Gottes Strafe. DENNOCH: Sie „fällt uns zu“ – in dem Sinn,  DASS sie direkt mit uns zu tun hat. Mit unserem Ungleichgewicht, auf das wir nicht oder zu wenig geachtet haben. Das wir mit Pillen ausgleichen wollten. Nur nicht hinhören. Sie soll still sein und genau so verschwinden, wie sie gekommen ist: Quasi unbemerkt. Und am besten „MACHT“ uns jemand anderer gesund – idealerweise praktisch ohne unsere Beteiligung – die am besten so ausschauen sollte, dass wir schlucken, was wir erhalten, und gut ist es. Und DANN sind wir gesund … bis zum nächsten Mal.

Krankheit - Normalzustand des Alters

Krankheit ist auch kein „Normalzustand“ des Alters. Wir können durchaus völlig gesund sterben, wenn unsere Zeit gekommen ist.

Krankheit im Alter ist die lebenslange Sammlung von Ungleichgewicht, das sich mehrt und anhäuft. EIN Ungleichgewicht zieht ein weiteres mit sich, das andere Körperbereiche Ungleichgewicht ausgleichen wollen, mit der Zeit durch Überbelastung selbst an ihre Grenzen stossen oder weitere Bereiche in Mitleidenschaft ziehen.

Ein klassisches Beispiel: Der steife Gang

Ein klassisches Beispiel, das sich im Gehen und in der Körperhaltung äussert, ist der steife Gang.

Irgendwann beginnt es im Kreuz: Das Kreuz-Dammbeingelenk will nicht mehr so richtig. Dort liegt aber nicht der Beginn, die Ursache. DORT äussert sie sich nur. Es ist schmerzt, ist nicht mehr frei beweglich. Wir ignorieren es oder wollen es reparieren. Dort, an Ort und Stelle, wo es weh tut.

Kurzfristig gibt es Linderung, dann aber taucht es wieder auf. Wieder und immer wieder. Mehr und mehr Körperpartien werden in MitLeidenSchafft gezogen – und irgendwann gehen wir am Stock, erhalten neue Gelenke , gehen am Rollator … Statt nach der Ursache zu fragen, die wir vor Ort vermuten, akzeptieren wir irgendwann:

DAS ist das Alter. DAS ist eben so.

Wenn beim Auto die Öllampe leuchtet, verstehen wir, dass es sinnbefreit ist, diese gegen eine nicht leuchtende Lampe auszutauschen. Wir wissen, dass die Ursache WOANDERS zu suchen ist, ist sich dort nur das Symptom zeigt.

Zeit, dass wir das auch für unser und unseren Körper verstehen. 

Kaputte Gelenke

Kaputte Gelenke sind weder ein Muss, noch Zeichen des Alters, solange jahrelanger zu hoher und zu niedriger Muskeltonus: Die Muskelspannung stimmt nicht mehr: Irgendwann war eine Muskelpartie nicht mehr in der Lage, sich zu Entspannen. Die Überspannung erzeugt Schmerz. Wir weichen diesem in eine Schonhaltung aus. Andere Muskelpartien versuchen, auszugleichen und ermüden selbst. Sie ziehen weitere Muskelpartien ins Ungleichgewicht.

Zu hohe Muskelspannung erlaubt keine Entspannung und keinen Freiraum mehr im Bereich der Gelenke. Die zu nahe aneinander gezogenen Gelenke beginnen, sich abzunützen. Eine Regeneration in der Nacht ist nicht mehr möglich, da Medikamente, Übersäuerung und der permanent hohe Muskeltonus eine Entspannung verhindern. Gelenke nützen sich ab, liegen irgendwann Blank auf einander. Die Knochenhaut ist verletzt, Knochenmaterial entzündet sich und baut sich ab …

Krankheit als Zeichen von Ignoranz

Kaputte Gelenke sind v.a. eines: Zeichen jahrelanger Missachtung der Zeichen des Körpers. Zuerst, dass wir uns irgendetwas für uns Wichtiges nicht beachtet hatten. Etwas, dass uns am Herzen liegt und wir im Rad des Alltag ignoriert und übersehen haben. Bis es zu den ersten körperlichen Symptomen kommt, und sich diese im Laufe der Zeit ansammeln und anhäufen.

Auch Vorfahren lassen grüssen

Und so ist es mit jeder Art von Krankheit – ob ihre Ursache nun in diesem Leben oder dem Leben unserer Vorfahren liegt.

Es lohnt sich also auch, mittels verschiedenster Therapieformen – ob Familienaufstellung, Kinesiologie oder anderer energetischer Möglichkeiten – auch einen Blick in der Vergangenheit zu tun, um Ursachen aufzulösen.

Die neue germanische Heilkunde

Einen ganz besonderen Zugang bietet uns hier die neue germanische Heilkunde nach Ryke Geer Hamer.

Hier eröffnen sich nochmals völlig neue Perspektiven, da unser Krankheitsbild hier bereits einen Ausdruck der Heilung darstellt, WENN wir es aus ganzheitlichem Blickwinkel betrachten wollen. Das Bild von Krankheit im landläufigen Sinn verändert sich hier völlig und stellt es komplett auf den Kopf. Sich damit zu beschäftigen, ist allemal eine eigene Reise wert, denn erweitert auf jeden Fall unseren Blickwinkel.

Unsere Lymphknoten sind voll von den sogenannten Killer-Lymphozyten. Wenn also eine Körperzelle Spikes produziert, so richten sich die Killer-Lymphozyten gegen diese: Geschwister gegen einander. Der absolute Verstärker sind hier noch die vorhandenen Antikörper.

RESUMMÉ

Statt reparieren achten wir Krankheit als das, was sie für uns ist: WERTVOLLES Zeichen für Ungleichgewicht:

  • WOBEI und WANN missachten wir uns?

  • WO wollen wir anderen gefallen, statt zu uns selbst zu stehen? Ganz gemäss: „Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST“ (nicht STATT dich selbst).

  • WOBEI übergehen wir unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse und werden zu Erfüllungsgehilfen anderer?

Wir dienen anderen am besten, indem wir UNS zuerst lieben. Indem wir UNSER eigenes höchstes Potential zum Wohle anderer leben. Indem wir dadurch für unsere Kinder und einander zu VorBilder werden, indem wir durch unser Leben und Sein andere inspirieren und ermutigen.

Wir alle sind einzigartig und haben einander so viel zu geben. Denken wir daran – dann wird beispielsweise Herzinfarkt ein Auslaufmodell, da als Hinweis nicht mehr benötigt, wenn wir uns unser Herz nicht leben.

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